Junge Menschen ab 18 bis ca. 30 Jahren, die noch nie in einer Beziehung waren, sind häufig
schüchtern, zurückhaltend und in dem Glauben, sie könnten keine Partner finden und niemand
interessiere sich für sie. Diese Menschen erleben die Annäherung eines anderen häufig als
Bedrohung und ziehen sich deshalb schnell zurück. Nonverbal werden zahlreich Signale gegeben,
die eine Annäherung unmöglich machen, wie Kommunikationsverweigerung, trauriger oder
unnahbarer Gesichtsausdruck, abweisende Kleidung, Vernachlässigung der Körperpflege
usw. Sehr viele junge Leute leiden unter diesen Vorstellungen, dass sie für niemanden
interessant seien, genau diese Gruppe kann in Partnervermittlungsplattformen
zusammengebracht werden.
Ein wenig sollten diese Menschen auch über eine Veränderung ihres Verhaltens und
ihrer Sichtweisen bezüglich Partnerschaft nachdenken. Hier können Coaching und Training
zur Veränderung des Selbstbildes und zur Verbesserung des Auftretens dem Wunschpartner
gegenüber Wunder wirken. Wenn der Rückzug von der Partnersuche über die Jahre schon
sehr verfestigt ist, helfen moderne psychotherapeutische Verfahren, um diese eingefahrenen
Muster wieder aufzulösen.
Der Managertyp, die Managerin ohne Zeit: Ein doch recht häufiges Problem
für Workaholics, die wirklich keine Zeit zur Partnersuche haben (eine gesellschaftliche
Bewertung dieses Umstandes ist hier nicht angebracht) oder die glauben, sie hätten keine Zeit.
Diese finden passende Lebensabschnittspartner eher in Internetagenturen als im wirklichen Leben,
das ja bei ihnen nur von Arbeit und Firma ausgefüllt ist. Besondere, eher seltener zu findende
Partner, wären hier gefragt. Menschen, die mit Wochenendbeziehungen und das vielleicht
noch über viele hundert Kilometer Distanz, auch selbst zufrieden gestellt sind.
Diese Menschen brauchen viel Freiraum, aber auch intensive, komprimierte Nähe, an sich
eigentlich ein Gegensatz, jedoch machbar. Zwei gleichartige Menschen zusammengebracht,
können über Jahre, wenn nicht sogar über die gesamte Lebenszeit auf diesem Niveau
glücklich und zufrieden verbunden sein. Da dieser Beziehungstyp eher selten ist, findet man
passende Partner eher in einem großen Eliteforum.
Menschen mit besonderen Neigungen, wie seltene Hobbies, besondere Begabungen,
oder Menschen mit ausgefallenen Wünschen finden Gleichgesinnte nur in großen Datenbanken,
die die Grundlage der Partnervermittlungsplattformen sind. Für diese Personen lohnt ein
Internetsuchauftrag durch diese Partneragenturen.
Wie immer gibt es auch für Randgruppen passende Partner, nur eben sehr viel seltener und häufig nicht im eigenen
bisherigen Partnersuchraum.
Behinderte oder kranke Menschen, die die Öffentlichkeit wegen der Behinderung oder
Krankheit scheuen. Es gibt jedoch zahlreiche nicht behinderte und behinderte Menschen,
die sich nach einem Partner mit Manko oder mit gleichem Manko sehnen. Partneragenturen,
als ein Forum zum Treffen solcher Partner, können hier schnelleren Erfolg versprechen.
Selbsthilfegruppen können auch ein durchaus gutes, wenn nicht sogar ein besseres Ergebnis bringen.
Manchen Menschen macht eine Behinderung
nichts aus, oder sie sehen einen Auftrag im Leben sich um Randgruppen zu kümmern. Manche wünschen
gerade einen Partner mit ähnlichem Handicap, da sie mit mehr Verständnis für einander rechnen können.
Manche brauchen Coaching oder psychotherapeutische Stütze, um sich ihres Wertes wieder bewusst zu werden.
Geschiedene Frauen und Männer, die einen Albtraum von Beziehung gerade hinter sich
gebracht haben, wollen eine neue Beziehung, finden aber durch neu gewachsene Ausschlusskriterien
(nie mehr so einen Partner, wie den letzten) keine passenden Partner mehr. Der zweite wesentliche
erfolgshemmende Faktor für diese Partner suchende Gruppe stellt eine Art Negativauswahl dar:
Diese Menschen wurden schon verlassen wegen bestehender Mankos und sie suchen Menschen
in einer Gruppe, die schon verlassen wurden wegen bestehender Mankos. Da liegt jetzt auch die
Chance. Hier kann neues Glück nur durch ein großes Angebot geschaffen werden und dieses
Angebot findet man im Internet in den spezialisierten Partnerforen. Durch ein zahlenmäßig
sehr großes Angebot können sich doch Partner finden, die auf die bestehenden „Macken“ des Anderen
nicht so viel Wert legen oder mit diesen Eigenheiten besser umgehen können als die ehemaligen Partner.
Geschiedene Frauen und Männer mit Kind oder mehreren Kindern sind ohne Hilfe ein schwer
zu vermittelndes Klientel. Kinder kosten Geld, Kinder brauchen Zeit, die dann nicht für den
anderen zur Verfügung steht. Auch hier ändert die neue Sichtweise der Dinge das Problem. Zwei
Partner, jeweils mit Anhang haben dieselben Probleme und dadurch heben sie sich quasi auch auf.
Im Gegenteil, dadurch, dass die Kinder aus beiden Familien zusammenkommen, entsteht so etwas
wie Großfamilie, bei der die Erwachsenen weniger eingreifen müssen. Das würde sogar einen
Gewinn für beide Eltern und die Kinder bedeuten. Hier gilt es nicht den Mut zu verlieren,
sondern eher den Mut in eine neue Form der Partnersuche einzubringen, den Schritt zu wagen,
sich in Partnerforen zu engagieren.
Ältere Menschen, häufig verwitwet, suchen wiederum andere Partnereigenschaften
zum Glück. Viele sind mit einer intensiven Freundschaft zufrieden, wobei jeder in seiner
lieb gewonnenen häuslichen Umgebung bleibt. Man trifft sich zum Essen, man unterstützt
sich in den Dingen des täglichen Lebens, man verbringt nur einen Teil des Tages zusammem.
Gemeinsame Erlebnisse, Reisen, Gespräche aber auch Rückzug werden gewünscht.
Die Partnersuche via Internet wird noch nicht so betrieben, da viele der Älteren einen
gehörigen Respekt vor PC und Internet haben und sich dieses neue Medium nicht zutrauen.
Es besteht jedoch steigende Tendenz dazu, sich auch mit diesen Dingen des 21. Jahrhunderts
zu beschäftigen.
Für die Senioren und Seniorinnen schaut der Markt auch im heimatlichen Umfeld rosiger aus,
als für viele andere Partner suchende Gruppen. Altentreffs, Seniorenveranstaltungen,
organisierte Reisen, Kaffeefahrten, kirchliche Veranstaltungen usw. bilden ein reichhaltiges
Kennenlernforum ohne die neuen Medien. Manchmal sollten die Familie oder der Hausarzt den
Betroffenen nur die symbolische Erlaubnis geben, eine neue Partnerschaft eingehen zu dürfen.
Viele haben Bedenken, dieses Verhalten könne sich nicht schicken. Dieser Glaube ist falsch
und sollte ausgeräumt werden.
Mann sucht Mann, oder Frau sucht Frau, auch das gibt es immer häufiger
und auf Partnervermittlungsseiten wird diesem Umstand auch zunehmend mehr Rechnung getragen.
Diese Art der gleichgeschlechtlichen Partnersuche ist jedoch deutlich seltener, da es
sich bei Menschen mit diesen Orientierungen meist um eher selbstbewusste, nicht schüchterne
Personen handelt, die ihren „Heiratsmarkt“ anderswo, in einschlägigeren Foren, bereits
gefunden haben.
Paar sucht Frau oder Mann, auch diese Wünsche bestehen und auch hier gibt es
eigene Foren und Seiten, die besser zur Problemlösung geeignet sind als herkömmliche
Partnervermittlungsplattformen.