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Tipps für Beziehungspflege
Das erste Date ist erfolgreich verlaufen, mindestens die Handynummern sind ausgetauscht,
vielleicht wurde sogar schon ein nächstes Treffen vereinbart. Jetzt folgt die
Beziehungspflege. Auch hierbei gibt es einiges zu beachten, was den Verlauf der
Partnerbindung beeinflusst.
Das Abtasten des Umfeldes: Es ist sehr wichtig viel über die Vergangenheit,
das familiäre Umfeld, die Hobbies, den Beruf und die Interessen zu erfahren.
Das erste Date war sicherlich nicht in der Lage alle diese Punkte zu klären.
Bei den weiteren Treffen sollte auf offene Fragen spielerisch eingegangen werden, nicht
jedoch im Sinne eines Abhakens in einer Liste, sondern locker interessiert. Nur wer gut informiert
ist, wird sinnvoll über die Zukunft einer Beziehung entscheiden können.
In so wichtigen Lebensbereichen wie Partnerwahl, sollten alle diese Punkte
so schnell wie nur möglich beantwortet werden. Wenn sich jetzt herausstellt,
dass doch recht wenig Berührungspunkte vorhanden sind, fällt eine frühe Trennung
leichter und man kann sich wieder auf eine neue Suche begeben.
Der Umgang mit dem Partner:
Komplimente: zu viele Komplimente entwerten die Bedeutung dieses Symbols. Zu wenig
Komplimente lassen fehlendes Einfühlungsvermögen vermuten. Jeder Mensch möchte
Anerkennung und einen Teil dieser Anerkennung sind Komplimente. Dabei ist es wichtig,
dass diese Wertschätzung ehrlich, echt und nicht übertrieben ankommt. Viele Menschen
müssen diesen Bereich der Kommunikation noch trainieren.
Geschenke: Vorsicht, hier wird schnell zu viel des Guten gemacht! Man
sollte immer bedenken, dass Schenken normalerweise eine Gegenreaktion,
das beschenkt werden auslöst. Auch der Wert des Geschenkes zwingt den
anderen, ähnlich wertvoll zu beschenken. Geschenke sollten immer mit einem
tieferen Grund des Dankes verbunden sein.
Aufmerksamkeiten: im Gegensatz zu Geschenken dürfen kleine Aufmerksamkeiten
immer sein. Aufmerksamkeiten, wie eine Blume, eine Praline, Lieblingsgebäck
oder ähnliches pflegen die Beziehung und machen Lust auf neue Aufmerksamkeiten.
Kriterium der kleinen Aufmerksamkeiten ist der angemessen günstige Preis, die Kreativität,
die Spontanität.
Beobachtung: normalerweise rechnen Menschen (besonders Frauen) den Wert der
genauen Beobachtung hoch an. So ist es wichtig, einfach zu wissen, welche
Augenfarbe oder Haarfarbe das Gegenüber hat, auch zu wissen, welche Kleidung
oder welche Schmuckstücke getragen werden, bedeutet Wertschätzung. Dieses Wissen
kann man unschwer in Komplimente oder Aufmerksamkeiten verpacken.
Zuhören: einfach genau wahrnehmen, was der Andere sagt und sich damit
gegenseitig "Bälle" zu zu spielen, das kommt gut an und zeigt das Interesse
am Anderen. Auf den Anderen einzugehen ist ein Grundprinzip einer guten
Partnerschaft, und diese Eigenschaft beginnt mit Zuhören.
Telefon, Email, SMS, Briefe: Auch das gehört zur Beziehungspflege. Aber
bitte aufpassen und fein spüren, damit diese Form des Kontaktes nicht zum
Stalking wird. Zu wenig davon ist ebenso schlecht, denn der Partner will
in Verbindung bleiben. Also, das geeignete Rezept ist es heraus zu finden,
wieviel derartige Kontakte der Andere wirklich wünscht.
Kennenlernen des familiären Umfeldes:
Mit das wichtigste ist, früher oder später die Familie des Anderen kennen zu lernen.
Irgendwie ist man letztlich mit dessen oder deren Familie verbunden. Dieser
Effekt ist sehr bedeutsam und verantwortlich für viele Trennungen. Gegen den
Widerstand der Familie wird sich kaum richtiges, dauerhaftes Glück einstellen
(Ausnahmen bestätigen die Regel).
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