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Welche Menschen sind betroffen? Persönlichkeitseigenschaften und Umstände Coaching und Psychotherapie

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Coaching und Psychotherapie

Wieso Coaching oder Psychotherapie? Zunächst muss man sich eingestehen, dass man etwas will, was man mit eigenen Mitteln derzeit nicht erreichen kann. Meist haben Menschen schon alles im Rahmen ihrer Möglichkeiten ausprobiert, was für sie eine Lösung des Problems sein könnte. Deshalb ist nur guter Rat von außen, um Probleme zu lösen oder Verhaltensveränderung zu bewirken, häufig wirkungslos. Jeder neue Ansatz, mit den bisher erfolglosen Handlungsmustern wieder in die Partnersuche einzusteigen, ist meist zum Scheitern verurteilt. Misserfolgserlebnisse beschleunigen dann die Einsicht des Betroffenen, dass es für ihn selbst in dieser Situation überhaupt keine Lösung geben kann. Er wendet sich ab und verzichtet in Zukunft auf Lösungen oder beginnt krankhaft Lösungen zu erzwingen, die in seinem Kontext noch nicht möglich sind. Der Verzicht auf Lösungen oder die gerade erwähnte Suche nach Lösungen zweiter Wahl oder Ersatzlösungen verändern sowohl das Problem als auch den Menschen.
Hier setzt Coaching und Psychotherapie an. Beides verändert die Sichtweisen bezüglich des Problems in einer besonderen Art und Weise. Coach und Psychotherapeut sehen das krankhafte Muster von aussen und haben zugleich sehr wenig Information über die Ursachen der Entwicklung dieser Muster. Das schaft eine relative Objektivität für Musterdurchbrechung, Ablenkungen durch stille Übernahme nicht korrigierbarer Pathhologien sind dadurch weniger gegeben. Diese Betrachtungsweise ist ein aktueller Ansatz für systemüberschreitende Lösungen und wird in der systemischen Psychotherapie wie in der modernen Hypnotherapie und in Coachingverfahren angewandt.

Welche Behandlungsverfahren gibt es? Ärztliche Beratung und Behandlung und auch Psychotherapie können das erfolglose Handlungsmuster unterbrechen, sei es durch Gabe von unterstützenden Medikamenten, als auch durch Gesprächstherapie oder Psychotherapie.
Manches Mal genügen auch antidepressiv wirkende Medikamente, um die Betroffenen in ihrer sozialen Kompetenz zu verbessern oder zu festigen. Das manchmal sich dadurch einsetzende Erfolgserlebnis weicht die krankhaften Muster auf und es setzt ein spontaner "Heilungsprozess" ein.
Gelegentlich sind angstlösende oder antidepressiv wirkende Medikamente auch als Begleitung einer Psychotherapie sinnvoll, da unter dieser Behandlung mehr Offenheit für Veränderung besteht.
Ärztliche Beratung setzt eher an der Behandlung der Folgen der Probleme an. So können krankmachende Zusammenhänge gefunden und eine Entlastung durch Gespräche oder Medikamente herbeigeführt werden. Vielfach kann, auch aus Zeitgründen, keine ursächliche Therapie durch den Arzt begonnen werden, dies wird der Psychotherapie vorbehalten bleiben.
Die klassische Psychotherapie vermag sich schon eher mit den Ursachen des Problems auseinanderzusetzen, wobei die Verhaltenstherapie sich vornehmlich mit dem Patienten alleine, seinen nicht optimalen Mustern zur Problemlösung, beschäftigt.
Die systemorientierte Psychotherapie beschäftigt sich eher mit den Kontextproblemen und Interaktionsproblemen von Patient und Umgebung. Sie erarbeitet mit dem bisherigen und dem sich entwickelnden neuen Wissen des Patienten besser angepasste Muster zur Problemlösung.
Beim Coaching (= Beratung ohne wesentlichen Krankheitsaspekt) steht der Wunsch nach Veränderung oder Optimierung im Vordergrund ohne dass wesentlicher Leidensdruck oder Krankheitssymptome vorherrschen. Hier werden auch alle bekannten psychologischen und psychotherapeutischen Verfahren angewandt, die zur Zeit bekannt sind.

Beratungsaspekte: Neben der Veränderung des Verhaltens ist auch ein ganz anderer Aspekt von herausragender Bedeutung. Die vorhandenen Angebote zur Partnerfindung sind weder allgemein bekannt, noch werden sie ausgeschöpft. Wenn auch viele Angebote bestehen, so gibt doch Berührungsängste, diese Angebote zu nutzen.
Mit einer Zeitungsannonce zu inserieren, auf eine Zeitungsannonce zu reagieren, sich an ein Partnervermittlungsinstitut zu wenden, Vermittlungsangebote im Internet wahrzunehmen, die ersten Chats im Internet zu machen, das alles sind heftige Herausforderungen. Menschen, die sich noch nie mit diesen Kontaktverfahren auseinander gesetzt haben, müssen manchmal sogar mehrere Schwellen überwinden, um sich die Erlaubnis zu geben, diese Medienangebote zu versuchen.
Die Leichtigkeit der Verwendung dieser Medien kann in Beratungsgesprächen oder im Coaching vermittelt oder trainiert werden. Gleichzeitig sollte es auch die Aufgabe einer fundierten Beratung sein, Chancen und Gefahren in gleicher Bewertung dem Ratsuchenden zu eröffnen. Gerade bei den ersten Experimenten mit diesen Medien können so Enttäuschungen vermieden werden. Es ist auch wichtig auf die Grenzen und Beschränkungen der einzelnen Angebote hinzuweisen und die Erwartungen des Patienten oder Klienten realistisch anzupassen.

Handlungsanleitung: Selbstverständlich muss manchmal auch eine Handlungsanleitung oder Empfehlung erfolgen.
Wie schreibe ich eine Zeitungsannonce?
Wie vorbereitet besuche ich zum ersten Mal eine Vermittlungsagentur?
Wie mache ich es, damit ich mit dem PC zu Hause chatte, einem Forum beitrete, oder mich bei einer Agentur anmelde?
Wie läuft chatten ab, oder wie soll ich mein Profil erstellen?
Auf was muss man im Internet aufpassen?

Für alle diese Fragen braucht man vielleicht Beratung durch Freunde, einen Coach oder über Foren das Internet. Besonders bietet sich hier auch Literatur in Buchform an, die zum Teil genaue Handlungsanleitungen und Empfehlungen bereitstellt, ohne dass der PC schon läuft. Auch informierte Ärzte oder motivierte Psychotherapeuten sind in der Lage hier professionell zu beraten.

Ich habe hier an dieser Stelle bewusst auf eine detaillierte und akademische Aufbereitung der Möglichkeiten moderner Psychotherapie verzichtet, es würde nur verwirren und Leser dieser Seite abschrecken weiterzulesen! Die Psychotherapie ist heute in der Lage in kurzer Zeit sehr viel zu verändern, meist jedoch mit völlig anderen Methoden, als es der Laie erahnen kann. Man "spinnt" nicht, wenn man sich dieser Hilfe bedient, im Gegenteil, man erfährt für sich und seine Zukunftsgestaltung viel mehr, als man sich jetzt vorstellen kann. Ich lade jeden und jede dazu ein, sich mit dieser Chance auseinanderzusetzen, diese Chance anzunehmen.

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(C) 2013 - Alle Rechte vorbehalten Dr. med. Wolfgang Prändl