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Tipps für Kommunikation

Ratschläge für Kommunikation füllen dicke Bücher, Kommunikation kann man nicht vollständig behandeln, die Kommunikation ist zu komplex. Deshalb habe ich mich entschlossen nur die besonderen Punkte von Kommunikation, die für die Partnerschaft wichtig sind, kurz und knapp zu beschreiben. Man kommuniziert fast immer, man braucht nicht einmal dafür die gesprochene Sprache. Psychologische Forscher behaupten, dass 80% bis 90% der Kommunikation nonverbal ablaufen. Sie haben damit recht und diese Mischung aus Sprache und Verhalten zum Transport von Gedanken ist auch das Schöne an der Kommunikation.

Verbale Kommunikation

Hier ist das gesprochene Wort gemeint. Sicher, manche Menschen sind nicht gewohnt viel zu sprechen, sie meinen, andere würden sich nicht für ihre Gedanken interessieren. Manche haben gute Ideen worüber sie sprechen könnten, glauben aber, dass sie nicht die richtigen Worte finden würden. Kommunikation kann man trainieren, man muss sich nur dazu entschließen. Ungünstig jedenfalls ist zu behaupten, man könne nicht ausreichend gut kommunizieren und es deshalb weitgehend sein zu lassen.
In einer Beziehung, in der nichts gesprochen wird, hat man sich nichts zu sagen. Eine derartige Beziehungen wird scheitern. Am einfachsten lässt sich verbal kommunizieren, wenn man versucht sein Denken in Worte zu bringen. Wenn man zum Beispiel einer hübschen Frau gegenüber steht, könnte ein Gedanke sein: diese Frau ist beeindruckend. Das sollte man jetzt auch aussprechen: "ich finde Sie echt beeindruckend!" damit das Ganze nicht nur ein kraftloser Satz bleibt, kann man sich überlegen, warum wirkt sie beeindruckend. Die jetzt kommenden Gedanken können auch wieder ausgesprochen werden: "Bei Ihnen ist alles stimmig und geschmackvoll, die Kleidung, der Schmuck und wie Sie sich bewegen." keine Angst, Sie können nicht zu dick auftragen, wenn Sie Ihre gefühlten Gedanken aussprechen. Das Gegenüber wird hoffentlich dankbar antworten. Dann wäre das Gespräch bereits im Gange.

Small talk, eine kurze Einführung

Der Small Talk ist der Einsteiger für ein Gespräch, üblicherweise stellt man sich zunächst vor, wie z.B.: "Hallo, grüß Dich, ich bin der Stefan". Die Antwort könnte lauten: "Hallo, ich heiße Maria". Jetzt wäre das Gespräch zu Ende, würde nicht einer von beiden eine Frage stellen, die eine Antwort erzwingt. Diese Fragetechnik kann trainiert werden, es sollen
so genannte "W" Fragen sein! Wer, was, wie, woher, wohin Fragen usw.. Diese Fragewörter erfordern als Antwort einen vollständigen Satz! Es sind offene Fragen, die mit mehr als "Ja" oder "Nein" beantwortet werden müssen.
Und deshalb könnte Stefan die Fragen nachschieben:"Und wie war Deine Fahrt hierher?" oder "Wann und woran hast Du mich erkannt?" oder "Wohin willst Du jetzt mit mir gehen? in ein Cafe oder in den Biergarten!" Die Antwort von Maria könnte lauten: "Die Fahrt hierher war erstaunlich kurz und ich hatte keine Staus und wie war es bei Dir?" oder "Ich habe Dich gleich erkannt und zwar an Deiner Figur, die hast Du mir ja mal beschrieben und Du, woran hast Du mich erkannt?" oder "wenn ich wählen soll, dann will ich lieber in ein Cafe gehen, aber ich richte mich nach Dir, Du kennst Dich hier besser aus, was schlägst Du vor?"
Jetzt sind die ersten Hürden überwunden und das Gespräch dürfte ziemlich ungezwungen weiterlaufen. Sie haben sicher erkannt, dass Maria die Antworten ihrerseits mit einer Frage abgeschlossen hat. Das zwingt wiederum zu einer Antwort in Form eines vollständigen Satzes.
Es gibt drei Fragewörter, die man vermeiden sollte: wieso, warum und weshalb. Diese Fragewörter zwingen zu einer Begründung einer Handlung und lassen das Gespräch eher im Verhörstil ablaufen.

Und nun zu den Small Talk Themen: Es gibt gute Themen und es gibt Themen, die man besser vermeiden sollte.

Die guten Small-Talk-Themen


Über den Ort, an dem man sich jetzt getroffen hat, kann der sprechen, der ortskundig ist. Hier bieten sich Gespräche über seine Geschichte, über das Nachtleben oder über gesellschaftliche Besonderheiten an.
Über den Anlass des Treffens können beide sprechen. Man könnte betonen, dass man sehr froh sei sich endlich wirklich sehen zu können, man hätte sich schon viele Vorstellungen von dem heutigen Ereignis gemacht.
Über das thematische Umfeld: zum Beispiel, warum man sich entschlossen habe, den anderen auf ein Treffen einzuladen oder dass man augenblicklich ein wenig Herzklopfen habe, aber das sei nicht verwunderlich, das habe man immer, wenn etwas ganz besonderes passiere.
Über das Wetter: Mit einem Gespräch über das Wetter gibt es viele thematische Brücken zum Urlaub, Freizeit, Hobbys usw.. Auf diese Art kann man auch aus Wetter noch ein gutes Gesprächsthema zimmern.
Man sollte auf neue Stichpunkte achten, die man durch die Antwort des Anderen förmlich geschenkt bekommt. Nur ein kleines Beispiel: "Es ist ein schöner Tag heute für mich!" Man kann das ist, das schön, den Tag, das heute, das mich aufnehmen und als Aufhänger für die Antwort weiterverwenden."warum schön, es ist für mich der schönste Tag......" "der Tag gestern, als wir das Date vereinbart hatten, war für mich der schönste Tag, dachte ich gestern....." "Diesem Tag könnte die schönste Nacht folgen, ich habe für heute Abend Kinokarten....." "Nicht nur für Dich auch für mich ist es ein besonderer Tag....." Das waren Beispiele, wie man fast jedes Wort im Satz wie einen Ball zurückspielen und dabei auch noch die folgenden Themen bestimmen kann. Etwas Übung ist notwendig, aber es macht richtig Spass mit allen diesen Möglichkeiten zu spielen.

Die eher schlechten Small-Talk-Themen

(im Rahmen einer Diskussion, wenn man sich schon länger kennt, darf natürlich über jedes Thema gesprochen werden.) Gespräche über Krankheit, eigene Partnerschaftsprobleme, eigene Schwächen, körperliche (z.B. Übergewicht) oder seelische Mängel (zum Beispiel Eifersucht) sind ein schlechter Starter im Rahmen eines Small Talks.
Ebenso gilt, dass das Herabwürdigen anderer Personen und die Unterhaltungsführung nur durch Witze gesprächstötend wirken.

Der Partner geht auf ein Thema nicht ein:

Wenn der Partner auf ein Small Talk Thema nicht eingeht, sollte man das Thema wechseln.
Ein Small Talk darf nie eine ausschließliche Selbstdarstellung werden, bei der der Partner nur mehr zuhört.
Wenn man spürt, dass der Partner in dem gewählten Thema nicht sachkundig ist, muss man das Thema wechseln oder auf das Wissensniveau des Partners zurückgehen. Der Small Talk soll helfen in ein gemeinsames Gespräch zu kommen und er soll helfen sich mithilfe der einfachen Kommunikation interessensmäßig abzutasten. Der in der Kommunikation stärkere soll dem schwächeren oder dem schüchternen Partner helfen ins Gespräch zu kommen. Man sollte dabei immer versuchen auf gleicher Augenhöhe zu kommunizieren.

Nonverbale Kommunikation

Die nonverbale Kommunikation ist die fast bedeutendere Kommunikation nicht nur in Beziehungen. Alles, was nicht durch die reine Sprache ausgedrückt wird, aber dem Gesagten eine besondere Färbung und Bedeutung gibt, ist der nonverbalen Kommunikation zuzuordnen.
Die Bewegung des Körpers, die Mimik, die Haltung der Hände, die Zugewandtheit, die Stimmlage, die Geschwindigkeit des Sprechens, die Betonungen, die Satzmelodie, der Augenkontakt usw. usw. Das alles transportiert zu dem Gesagten die eigentliche Haltung und Stimmung, verändert möglicherweise das verbal Gesprochene ins Gegenteil oder bekräftigt es. Es macht sozusagen den Inhalt zwischen den Zeilen bunt und bedeutsam.
Diese Wirkung der nonverbalen Kommunikation kann trainiert werden. Es gibt zahlreiche Bücher über die Erkennung der Bedeutungen von diesem besonderen Teil der Kommunikation. Wenn man diese Inhalte zwischen den Zeilen zu lesen imstande ist, kann man sich daran machen, diese eigene, nicht verbale Sprache zu trainieren. Das soll nicht heissen, dass diejenigen Menschen ohne Training nicht nonverbal kommunizieren, im Gegenteil, sie setzen diese Elemente intensiv völlig unbewusst ein. Der Profi jedoch kann besondere Akzente mit der nonverbalen Kommunikation setzen. Grundsätzlich sollte hier selbstverständlich dem eigenen Unbewussten vertraut werden, diese Echtheit wirkt häufig besser. Akzente können durchaus gesetzt werden.

Über die verbale Kommunikation kann man das Hirn eines Menschen erreichen, über die nonverbale Kommunikation kommt man im Herzen an! Das muss man nicht unbedingt lernen, man muss es lieben.

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(C) 2013 - Alle Rechte vorbehalten Dr. med. Wolfgang Prändl